Abit(ort)ur

Abitur ist was schönes. Es bildet – wer hätte es gedacht – den Abschluss der Schullaufbahn. Jeder Schüler ist erst einmal überwältigt, wenn er oder sie die Lernordner der 11. und 12. Klasse mit allen Aufschrieben, Kopien, Klausuren und anderen Dingen aufschlägt. Da kann man(n) schon mal kurz verzweifeln. Aber das geht vorbei.

So sitzt der angehende Abiturient zu Hause am Schreibtisch, um sich voll und ganz der süßen, atemberaubenden und spannenden Versuchung des Lernstoffs hinzugeben.

Zumindestens möchte er es versuchen. Doch halt – wäre da nicht das Smartphone oder die höchst spannende Aussicht aus dem Fenster (war die vorhin schon so schön?). Oder die Spülmaschine. Oder oder oder. Die Liste lässt sich beliebig fortführen. Natürlich bringt das nichts, jeder Lernende, der ehrlich zu sich selbst ist, wird hier seine Konsequenzen ziehen, wie zum Beispiel das Handy auszuschalten. Das Lernen geht dann deutlich entspannter voran. Insbesondere, weil keiner stört.

Doch wieso heißt dieser Artikel dann „Abit(ort)ur“ – schließlich scheint doch alles in Ordnung. Ist es ja auch!

(Abgesehen von den gefühlt tausend verpassten Anrufen, SMS, WhatsApp-Nachrichten oder den ungelesenen E-Mails, die man nach den Lerneinheiten auf seinem Handy vorfindet. Und das ist dann wirklich der Hammer, die alle zu beantworten.) 😉